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  • eSPORT - Vom Hobby zum Unternehmen: Gründung eines eSPORT-Teams

    Gaming boomt. Längst wird nicht mehr in Turnhallen abseits der Öffentlichkeit gespielt. 2016 wurde die Weltmeisterschaft der „League Of Legends“ in 18 Sprachen an mehr als 43 Mio. Zuschauer übertagen. Bei großen Turnieren werden Siegprämien in Millionenhöhe ausgeschüttet. Ab 2022 gehört eSport zum offiziellen Programm der Asien Games. Irgendwann wird eSport olympisch werden. Dieser Trend ist auch bei herkömmlichen Sportclubs wie FC Schalke 04, VfL Wolfsburg oder Paris-Saint-Germain bekannt, die sich bereits mit eigenen Teams im eSport platzieren.

    Eine Studie des Forschungs- und Beratungsunternehmen Nielsen Sports zeigt, dass eSport im Interessensvergleich mit klassischen Sportarten auf Platz 13 und somit gleichauf mit Radsport und Volleyball liegt. Der Studie zufolge interessieren sich 23 % der befragten Deutschen für das Thema eSport. Medienunternehmen versuchen dem Interesse der Fans und Zuschauer gerecht zu werden und übertagen nicht nur internationale- sondern auch nationale Events. Neben bereits etablierten Streamingportalen wie YouTube und Twitch, bietet der Sportsender Sport1 in Deutschland eine komplette Berichterstattung zu eSport-Events an.

    eSport ist längst in die Mitte der medialen Aufmerksamkeit gerückt. Damit sich eSport dort auch langfristig etablieren kann, stehen sowohl Teams wie auch Sponsoren, Eventveranstalter und Publisher noch vor etlichen Klärungsbedarf. Anders als bei herkömmlichen Sportarten ist eSport nicht an die Organisation innerhalb einer Verbandsstruktur gebunden, um an Turnieren oder anderen Wettbewerben teilnehmen zu können. Dieser Vorteil bringt für jedes eSport-Team die Möglichkeit, sich für ihre Bedürfnisse die passende Gesellschaftsform herauszusuchen und sich individuell zu strukturieren. Was als Hobby unter Freunden, im Keller oder auf LAN-Partys anfängt, kann schnell zu großen Ambitionen führen. Ein paar Turniere gewonnen, die Treffen werden regelmäßiger, andere Spieler werden auf einen aufmerksam, der Bedarf nach neuem Material wächst, die Distanz zum professionellen Gaming wird kleiner. Ist man an diesem Punkt angelangt, stehen viele Teams vor der Frage: Was nun? Als Spaßgruppe weitermachen, oder ein Profi-Team aufbauen?

    Die Antwort auf diese Fragen finden Sie in unserem HÄRTING Paper!