Drohnen – auch ein zivilrechtliches Bedrohungsszenario?

Die technische Entwicklung von Drohnen verläuft zwar rapide, bei der rechtlichen Bewertung wird jedoch auf die bereits bekannten Grundsätze zurückgegriffen.

Der omnipräsente überwachende Staat ist spätestens seit der PRISM-Affäre ein reales Bedrohungsszenario. Mit Video-Drohnen erreicht jetzt aber ein Überwachungs- instrument den privaten Raum, an dessen Steuerknüppel nicht zwingend eine staatliche Hand und Auge sitzen, sondern vielleicht der Nachbar von Nebenan oder der Immobilienmakler aus der Stadt. Es stellt sich die Frage, ob die bestehenden rechtlichen Grundlagen ausreichen, um die auf diese Weise entstehenden Luftaufnahmen un- ter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen zu re- geln. Hier zeigt sich schnell, dass zwar die technische Entwicklung rund um die Drohnen beeindruckend und rapide verläuft, bei der rechtlichen Bewertung jedoch auf die bereits bekannten Grundsätze zurückgegriffen werden kann.