Freistellung im Trennungsfall: Was müssen Arbeitgeber beachten?
Eine Freistellung während der Kündigungsfrist ist für Arbeitgeber oft sinnvoll und ratsam, etwa um Spannungen im Betrieb zu vermeiden oder Geschäftsgeheimnisse und Kundenbeziehungen zu schützen. Eine solche Freistellung ist jedoch nicht ohne Weiteres rechtlich zulässig: Der Beschäftigungsanspruch, der sich aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht ableitet, besteht grundsätzlich bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses fort. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat mit seiner Entscheidung vom 25. März 2026 zum Aktenzeichen 5 AZR 108/25 rechtliche Klarheit zu Freistellungsklauseln in Arbeitsverträgen gebracht, die inzwischen zum Standardrepertoire in Arbeitsverträgen gehören. Dieser Beitrag fasst die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zu Freistellungsklauseln zusammen und liefert Antworten auf die Frage, was Arbeitgeber im Zusammenhang mit Freistellungen im Trennungsfall nun beachten sollten.