Ein auf Initiative von Bund und Ländern geplanter Film-Ausfallfonds soll der Filmbranche mit 50 Mio. EUR unter die Arme greifen. Die Hauptstadtregion als Filmstandort Nummer 1, möchte 16 Mio. EUR beisteuern um Dreharbeiten anzukurbeln und die Film- und Fernsehproduktion wieder auf ein Produktionsniveau wie vor der Corona-Krise zu bringen.

Der Fonds soll in solchen Fällen greifen, in denen es wegen Coronainfektionen zu Produktionsausfällen kommt. Ohne die Förderung könnte bei einigen Produktionen das Risiko eines erneuten Drehstopps nicht eingegangen werden. Die Verbreitung des Coronavirus wäre damit vorprogrammiert.

Bereits Mitte Juli hatte der Berliner Bürgermeister Michael Müller andere Bundesländer um Mitwirkung an einem Filmfonds gebeten. Zuvor hatten andere Länder wie Frankreich oder Österreich ähnliche Programme ins Leben gerufen. Sollte Deutschland zügig zur Auflage des Fonds gelangen, würde diese Gruppe endlich größer.