In der neuen Folge unserer Sonderreihe zu 30 Jahren HÄRTING ist eine alte Bekannte zu Gast: Marlene Schreiber, Partnerin im Team IT und Head of AI bei HÄRTING. Gemeinsam mit Dr. Martin Schirmbacher und Carl Nowak spricht sie darüber, wie Unternehmen Künstliche Intelligenz rechtssicher einsetzen können und warum der AI Act dabei nur einen Teil der rechtlichen Herausforderungen abdeckt.
Ausgangspunkt ist die AI-Officer-Ausbildung, die Marlene und Martin gemeinsam mit Blackboat anbieten. Denn wer KI im Unternehmen einsetzt, muss weit mehr berücksichtigen als die KI-Verordnung: Auch Datenschutz, Urheberrecht, Arbeitsrecht, Haftungsfragen und eine funktionierende KI-Governance spielen eine wichtige Rolle.
Im Mittelpunkt der Folge stehen zwei besonders praxisrelevante Themen: Hochrisiko-KI und Transparenzpflichten nach dem AI Act. Wann wird ein KI-System als hochriskant eingestuft? Welche Besonderheiten gelten etwa beim Einsatz in Bewerbungsverfahren oder im Bildungsbereich? Und welche organisatorischen Maßnahmen müssen Unternehmen ergreifen?
Außerdem geht es um die Kennzeichnung KI-generierter Inhalte. Nicht jeder KI-Text muss gekennzeichnet werden. Bei Deepfakes und bestimmten synthetischen Audio- und Videoinhalten gelten dagegen besondere Transparenzanforderungen. Anhand von Beispielen aus der Radiowerbung und dem E-Commerce diskutieren die drei, wie sinnvoll und praktikabel diese Pflichten sind.
Eine Folge über die Herausforderungen der KI-Regulierung, offene Rechtsfragen und die praktische Umsetzung des AI Act in Unternehmen.